Fasten – 
leichter als jede Diät und viel mehr als nur abnehmen 

Immer wieder erlebe ich in meinen Fasten-Auszeiten, dass die Erstfaster hoch erstaunt sind, wie leicht es ihnen gefallen ist, einige Tage ohne feste Nahrung auszukommen und wie gut sie es geschafft haben, trotz Kalorien-reduktion körperlich aktiv zu sein und lange Wanderungen zu unternehmen. Ich kann ihre anfänglichen Bedenken gut nachvollziehen. 

Auch ich hatte vor meinem ersten Fasten-Erlebnis geglaubt, dass es sehr hart sein muss, nur Flüssignahrung zu mir zu nehmen. Ich hatte mich auf eine entbehrungsreiche Zeit eingestellt und sogar in Betracht gezogen abzubrechen, wenn es zu schwer werden würde. Aber genau das Gegenteil war der Fall. Ich habe mich gut gefühlt, und hatte keinen Hunger. Speziell während der letzten Fastentage war mein Energielevel so hoch, dass ich eine 45 Kilometer Fahrradtour (zur Hälfte mit Gegenwind!) locker bewältigen konnte. 

Das ist auch nicht weiter verwunderlich, wie ich später gelernt habe. Unser Körper kommt problemlos einige Zeit ohne Nahrung aus. Wir sind es in unserer Wohlstandsgesellschaft nur nicht mehr gewohnt nicht zu essen. Aber es ist das Natürlichste überhaupt. Das liegt daran, dass wir alle die Fähigkeit zu Fasten in unseren Genen haben. Unser Stoffwechsel hat sich über 100 Tausenden von Jahren gebildet, in denen es immer Hungerperioden, Mangel und Entbehrung gab. Unser Körper hat also die Fähigkeit ausgebildet in diesen Zeiten Energie aus unseren inneren Speichern zu ziehen und leistungsfähig zu sein, sonst hätten wir als Menschheit gar nicht überleben können. 
 

Die positiven Effekte des Fastens sind vielfältig

Eine Fastenauszeit fördert nicht nur die Gewichtsabnahme und körperliche Entgiftung, sondern ist auch eine mentale Auszeit. Viele Menschen erleben während des Fastens eine gesteigerte Klarheit und Konzentration. Diese Zeit ist ideal, um sich auf sich selbst zu besinnen und zur Ruhe zu kommen. 

Nach der Fastenauszeit berichten viele, dass sie sich fitter und wohler fühlen, dass sich ihre Verdauung und ihr Schlaf verbessert hat, der Blutdruck sich normalisiert hat und sich allergische und entzündliche Symptome reduziert haben oder ganz verschwunden sind.

In der Regel verbessern sich die Ess-Gewohnheiten im Anschluss an eine Fastenauszeit, was dazu führt, dass das neue Gewicht auch gehalten werden kann.

 

 

Was unterstützt das Wohlbefinden während des Fastens?

1. Die richtige Vorbereitung: 

Um gut in den Fastenmodus zu kommen, ist es sinnvoll ein paar Tage vor Fastenbeginn die Ernährung schrittweise auf leichte vegetarische Kost, wie Gemüse, Kartoffeln, Reis und Obst umzustellen und Genussmittel, wie Kaffee, langsam auszuschleichen.


2. Darmentleerung zu Beginn: 

Der Startschuss in die Fastenzeit erfolgt durch die Einnahme des Glaubersalzgetränks. Dies ist ein starker Impuls an den Körper in den Fastenmodus zu kommen und Energie aus den inneren (Fett-)Reserven zu ziehen. Dadurch, dass der Magen-Darm-Trakt geleert ist, hat man in der Regel kein Hungergefühl.


3. Ausreichende Flüssigkeitszufuhr: 

Während des Fastens ist die Flüssigkeitszufuhr von zentraler Bedeutung, denn Sie fördert die Entgiftung und füllt den Magen. Die Vielzahl an erlaubten Getränken – von frisch gepressten Obst-Gemüse-Säften und Gemüsebrühen bis hin zu aromatischen Kräuter-Tees – sorgt dafür, dass unsere Geschmacksnerven immer wieder neue Eindrücke erhalten und sensibilisiert werden.

4. Unterstützung durch Fastenleiterin und Fastengruppe: 

Die Anleitung durch die Fastenleiterin gibt Sicherheit und der Austausch mit Gleichgesinnten ist motivierend. Alle sitzen in einem Boot, unterstützen sich gegenseitig und haben eine gute Zeit zusammen, ganz ohne feste Nahrung.
 

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